Lippische Artillerie


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15.04.2010

Thema im .. > April

.. und es nimmt kein Ende



In Afghanistan wurden schon wieder vier weitere unserer Bundeswehr-Soldaten-Kameraden bei einem Raketen-Angriff getötet.

Ihr Fahrzeug wurde von einem Raketen-Volltreffer getroffen!

Offenbar gibt es aber auch dazu noch fünf Verletzte!

Verteidigungsminister Guttenberg kehrt nach Afghanistan zurück!

.. und die Herren im Führungsstab schweigen bis es nicht mehr geht und alles schon öffentlich ist.


Nein, nicht schon wieder!



Vier deutsche gefallene Soldaten-Kameraden in der Nähe von Kunduz!

Sie starben bei einem schweren Gefecht mit den Taliban, als ihr Fahrzeug einen Volltreffer bekam.

Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam hat den Angriff inzwischen bestätigen müssen.

Demnach gab es auch fünf schwer Verletzte deutsche Soldaten.

Sie wurden von "amerikanischen" Hubschraubern ausgeflogen.


Nach Informationen kam es gegen 12 Uhr deutscher Zeit nahe der Stadt Baghlan (18 Kilometer von Kunduz entfernt) zu einem Beschuss eines Fahrzeugs des Typ Eagle IV.



Dabei wurden das Fahrzeug sowie die sich in der Nähe befindlichen deutschen Soldaten getroffen.


Die Bundeswehr
geht nach derzeitigem Stand von einem Raketenangriff aus.

Es ist der schwerste Verlust der Bundeswehr bei einem Angriff oder Anschlag in Afghanistan seit dem Sommer 2003.


JETZT SIND ES SCHON 43 TOTE KAMERADEN!



Seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan im Jahr 2002 sind damit insgesamt 43 Kameraden ums Leben gekommen, 26 von ihnen bei Anschlägen oder Gefechten.

Die radikal-islamischen Taliban haben sich zu dem Angriff bereits bekannt.

Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid sagte, bei den Gefechten seien ein deutsches Panzerfahrzeug von einer Rakete und drei weitere durch Sprengsätze zerstört worden.

Doch Angaben der Taliban sind in der Regel stark übertrieben.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) erfuhr von dem tragischen Ereignis auf dem Rückweg von seiner Afghanistan-Reise.

Noch gestern hatte er Soldaten in Kunduz zugerufen:

„Ich bin stolz auf das, was Sie machen!"
?


Guttenberg flog um 14 Uhr Ortszeit in Afghanistan ab, saß im Hubschrauber nach Termez (Usbekistan), als unsere Kameraden im Gefecht starben.

Nach der Landung in Termez wurde er gleich am Hubschrauber abgeholt, ins Stabsgebäude des deutschen Feldlagers gebracht.

Dort wurde er über die Situation unterrichtet.

Danach entschied sich der Minister nach Afghanistan zurückzukehren.

Er will unsere toten Kameraden in Empfang nehmen und möglicherweise anschließend nach Deutschland bringen.

Nach Angaben der afghanischen Provinz-Regierung lief im Distrikt Baghlan Markasi seit Mittwoch eine gemeinsame Operation ausländischer und afghanischer Truppen.

Erst am Karfreitag wurden drei Fallschirmjäger-Kameraden aus Niedersachsen in einem Taliban-Hinterhalt getötet, acht weitere Soldaten-Kameraden verletzt.

Es war eines der schwersten Gefechte seit Beginn des internationalen Afghanistan-Einsatzes.

Der Vorfall löste eine große Debatte über mangelhafte Ausbildung und Ausrüstung der Bundeswehr in Afghanistan aus.

Verteidigungsminister zu Guttenberg, der gerade die Truppen in Afghanistan besuchte, kündigte an, „so schnell wie möglich” zwei Panzerhaubitzen 2000 sowie weitere „Marder”-Schützenpanzer ins Kriegsgebiet zu verlegen.

Bei einem Truppenbesuch am Donnerstagmorgen im Feldlager Feisabad hatte Guttenberg das Jahr 2010 als „ein Schlüsseljahr“ für den Afghanistan-Einsatz bezeichnet.

Die Soldaten bedankten sich beim Minister für seine Ankündigung, die Ausrüstung der Bundeswehr in Afghanistan zu verbessern.

Wie bitter notwendig das ist, zeigt der Anschlag von heute.

17:00 Uhr


In Afghanistan sind am Donnerstag bei einem Raketenangriff vier deutsche Soldaten getötet und fünf verletzt worden.
Das bestätigte jetzt das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in
Potsdam.
Die Soldaten kamen aus verschiedenen Einheiten in Deutschland. Unter den fünf Verwundeten seien zwei Schwerverletzte. Einer von ihnen werde in Kundus, die anderen vier im Feldlager Masar-i-Scharif behandelt. Ein Ministeriumssprecher sagte, die gemeinsam mit afghanischen Soldaten und ISAF-Truppen geführte militärische Operation gehe weiter.


!


Der Bundeswehrverband verlangte, die Soldaten rasch mit den nötigen Waffen auszurüsten. "Es macht uns alle sehr betroffen, dass es erst des Todes und schwerer Verwundungen weiterer Kameraden bedurfte, um diesen überfälligen Schritt zu gehen", erklärte der stellvertretende Bundesvorsitzende Wolfgang Schmelzer.



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V.i.S.d.d.P.R.
Webredaktion Artillerie-Gesellschaft-Augustdorf e.V
vertreten durch den Vorsitzenden & Vorstandsprecher
Hans-Georg Krause









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