Lippische Artillerie


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Ein Besuch in London

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Ein Besuch in London im ..

Fire Power

Wieder einmal waren Kameraden der Artillerie-Gesellschaft-Augustdorf e.V. unterwegs.
Ein glücklicher Zufall in Statur eines SgtMj der britischen Streitkräfte in Deutschland spülte einige "Freikarten" für eine Fährüberfahrt NL - GB auf den Tisch des Hauses, verbunden mit einem Besuch im Royal Artillery Museum "FirePower" in Woolwich - London.

Von Dover per Bus nach London, war schon ein Treppenwitz, zumal man gleich in den Zug hätte steigen sollen, um nach London-Woolwich-Arsenal zu fahren.
Dann hat man nur noch einen Fußweg von circa 10 Minuten.
Mit Verlaub gesagt, dieses Museum liegt wie so viele ebenfalls am Ar... der Welt.


Ein Rat für Nachahmer, nehmen Sie nicht die Fähre, sondern fliegen Sie nach London. Egal wo Sie ankommen, steigen Sie dann in den Zug nach London-Woolwich-Arsenal.

Hier die genaue Adresse: The Royal Artillery Museum - Woolwich - SE18 6ST - London - England
Und im Web:
www.firepower.org.uk


Der Besuch
Alles hier wieder zu geben, was die Kameraden erlebten, würde diesen Rahmen sprengen. Darum verzichten wir an dieser Stelle auf jegliche Erlebnisberichterstattung und Fotos rein privater Natur.

Ihnen unseren Usern soll nur die Einzigartigkeit dieses Artilleriemuseums, das es in Deutschland so nicht gibt, nahegebracht werden.

Leider sind ja reine Artilleriemuseen von guter Qualität mehr als rar gesät.

Gesehen haben sollte man irgendwann das Artilleriemuseum St. Petersburg (auch das werden wir noch einrichten), das Artilleriemuseum "Hämenlinna" in Finnland und dieses Museum, was wir uns anschauen durften, das FirePower in London.

Das die Einrichtung ist neu, gleichwohl es das Museum schon lange gibt. Unsere britischen Kameraden nutzen hier nun endlich die Möglichkeit, wunderbar restaurierte Fahrzeuge der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das Museum, das direkt an der Themse liegt, verfügt über zwei ganze Hallen, was die Kameraden schon bein ersten Anblick beinahe in schiere Verzweiflung stürzte. Nur zwei Hallen, im Vergleich zum Panzermuseum Munster eher winzig, war der erste Eindruck von der Straßenfront aus.

Was bietet es?
Zuerst einmal sei das "Gun Pit" erwähnt, ein kleines Cafe mit einem ebenso kleinem Souverniershop.
Dann die Hallen!


Bild oben: Blick in das Gun Pit
Bild unten: Menükarte des Gun Pit

Halle 1



Bild oben: Blick in Halle 1
Bild unten: 25er PDR Sexton

Der erste Eindruck ist überwältigend. Unendliche Stückzahlen gezogener Geschütze vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Hier bekommt man einen Eindruck von der Entwicklung der Artillerie.
Und dann, Panzerhaubitzen und andere Rad- und Kettenfahrzeuge mit Schwerpunkt, wen wunderts, auf der britischen Armee.



Bildoben: M40
Bild unten: 40mm Flak

Halle 2
Oh was waren alle erstaunt, als sie diese Halle betraten. Eine Sonderausstellung "Cold War", also "Kalter Krieg" tat sich vor den Kameraden auf, die derartig viele Fahrzeuge umfasste, dass sich dafür schon alleine die Anreise gelohnt hatte.

Bild oben: Centurion Mark V
Bild unten: SP70


Resümee
Rund 70 bis 80 toprestaurierte Gefechstfahrzeuge und ungezählte Geschütze. Alle von kundiger Hand bis zur kleinsten Schraube so wieder hergestellt, als ob dieses Geschütz oder Gefechtsfahrzeug eben die Montagehallen nach seiner Fertigstellung seinerzeit verlassen hätte.
Und dann das Tollste noch. Alle Exponate sind frei zugänglich. Hier sperrt niemand etwas hinter Absperrungen, wie schon so oft vorgefunden.

Dankeschön britische Kameraden, das FirePower war eine Reise wert!


Text: Hans-Georg Krause
Bilder: div. Kameraden der AGeA

V.i.S.d.d.P.R.
Artillerie-Gesellschaft-Augustdorf e.V.
Hans-Georg Krause
Vorsitzender
& Vorstandssprecher
vorsitzender@artillerie-gesellschaft-augustdorf.de


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