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Jan Oerding
Generalleutnant a.D. (ab 31.12.2008)
Übernahm als erster Befehlshaber am 07.Oktober 2005 das "Kommando Operative Führung Eingreifkräfte". Das Ulmer Kommando ging aus dem II. (GE/US) Korps hervor, das er schon seit dem 16. März 2004 als Kommandierender General führte. Jan Oerding wurde am 30. Dezember 1948 geboren. Er ist verheiratet und der Vater von zwei Töchtern.
Jan Oerding trat am 01. Juni 1969 als Rekrut bei der 3./ Batterie des Panzerartilleriebataillon 215 in Augustdorf in die Bundeswehr ein.
Nach seiner Ausbildung zum Offizier wurde Generalleutnant Oerding von 1971 bis 1976 zunächst als Batterieoffizier und anschließend als S3-Offizier im Stab des Feldartilleriebataillon 71 in Dülmen eingesetzt. Im Anschluss daran führte er bis 1980 als Einheitsführer die 3. Batterie des Bataillons, bevor er bis 1982 seine Ausbildung zum Generalstabsoffizier an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg absolvierte.
Danach wechselte Generalleutnant Oerding als Referent in den Führungsstab der Streitkräfte beim Bundesministerium der Verteidigung. Nach zweijähriger Dienstzeit in Bonn wurde er 1984 G3-Stabsoffizier in der Panzerbrigade 29 in Sigmaringen.1987 übernahm er als Bataillonskommandeur das Raketenartilleriebataillon 62 in Kellinghusen. Generalleutnant Oerding übergab das Bataillon 1989 und wurde für eineinhalb Jahre mit der Aufgabe des Adjutanten beim Inspekteur des Heeres in Bonn beauftragt. Danach wechselte er als Chef des Stabes zur 7. Panzerdivision nach Unna, um 1992 nach Bonn zurückzukehren und dort die Aufgaben eines Referatsleiters im Führungsstab des Heeres (Fü H III 1) beim Bundesministerium der Verteidigung wahrzunehmen. 1995 übernahm er die Führung der Panzergrenadierbrigade 30 in Ellwangen. Im April 1998 wurde er als Nationaler Befehlshaber in Bosnien-Herzegowina im Rahmen des 5. SFOR-Kontingents eingesetzt, um nach seiner Rückkehr aus dem Auslandseinsatz im Oktober 1998 die Aufgaben des Stabsabteilungsleiters III im Führungsstab des Heeres in Bonn zu erfüllen. Im März 2001 wurde Generalleutnant Oerding ein zweites Mal nach Sigmaringen als Kommandeur der 10. Panzerdivision versetzt und war zudem - bis zu dessen Auflösung am 30. Juni 2001 - Befehlshaber des Wehrbereichskommandos V. Nach dreijähriger Verwendung als Divisionskommandeur übernahm Generalleutnant Oerding am 16. März 2004 das II. (GE/US) Korps und führte es bis dessen Auflösung am 07. Oktober 2005.
Generalleutnant Jan Oerding wird zum Ende des Jahres 2008 in den Ruhestand versetzt.
Die 3./ Batterie und mit ihr alle "Augustdorfer Artilleristen" sind stolz auf diesen Sohn des Bataillons!